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Die Kommunen in Niedersachsen erhalten bisher die Deutsche Grundkarte 1 : 5.000 als analoge Karte. Zu beziehen ist sie vom Katasteramt als Lichtpause. Sie können bei der LGN aber auch Rasterdaten der DGK5 bekommen. Die Daten kann ich sehr empfehlen. Sie sind entzerrt, georeferenziert und komprimiert (TIFF4), Grundriss und Höhen getrennt.

Die Auflösung von 100 L/cm bzw. 250 dpi ist optimal. Die Auflösung von 200 L/cm bzw. 500 dpi, die die LGN auch anbietet (zum doppelten Preis), lohnt nicht. Die Qualität wird kaum besser, aber die Größe der Datei nimmt enorm zu. Für schwächere PC ist sie dann kaum noch nutzbar, weil der Bildschirmaufbau ewig dauert.

Die Komprimierung TIFF4 ist sehr gut. Sie kann von allen gängigen Programmen (WORD, AutoCAD, ArcView) gelesen werden. Die Datei mit den Grundrissdaten eines DGK5-Blatts hat je nach Informationsdichte (Ortslage oder Feldlage) ca. 100 - 500 KB. Bei den Höhendaten kommt es auf das Gelände an. Normalerweise ist es weniger: ca. 50 - 200 KB.

Wer sich die Mühe des Clipping (Entfernen der Kartenränder) ersparen will, kann die Daten geclippt bekommen. Dann passen die Blätter nahtlos aneinander. Das Clippen kostet 5,00 Euro pro Blatt. Grundriss und Höhen zählen getrennt. Für den Preis kann man das nicht selbst machen. Deshalb empfehle ich: Geclippte Daten bestellen!

Da Grundriss und Höhen in getrennten Dateien zur Verfügung stehen, kann man die Höhen auch mit den ALK-Daten nutzen!

Nun die schlechte Nachricht: Die DGK5 wird nicht weitergeführt. Der Vermessungs- und Katasterverwaltung ist die Pflege dieser analogen Karte zu teuer geworden. Im Diskursprojekt „Bedarf an analogen Kartenprodukten“, das bereits im Juni/Juli 1998 bei den Bezirksregierungen veranstaltet worden ist, hat die Niedersächsische Vermessungs- und Katasterverwaltung die neuen digitalen Kartenprodukte vorgestellt. Damals hieß es noch, die DGK5 wird bis Ende 2000 geführt und anschließend bis 2005 durch die ALK 5 ersetzt. Eine Katasterämter haben aber schon früher die Pflege der DGK5 eingestellt, z. B. Katasteramt Winsen im Jahre 1998.

Das Nachfolgeprodukt wird die „Amtliche Karte 1 : 5.000“ (AK5). Die ursprüngliche Bezeichnung „ALK 5“ wird nicht mehr verwandt. Die AK5 wird aus der ALK entwickelt und mit topographischen Informationen angereichert. Daran arbeiten zur Zeit die Katasterämter. Es gibt ein Projekt „Amtliche Karte 1 : 5.000 Vorstufe“ (AK5-V), mit dem erprobt wird, wie die AK5 aus der ALK abgeleitet werden kann. Beispiele: Die Schriftgröße muss angepasst werden. Flurstücksgrenzen innerhalb von Straßen sollen entfallen. Flurstücks- und Hausnummern entfallen.

Ergebnis: Wir müssen uns darauf einrichten, dass es von der DGK5 in Zukunft keine aktuelle Fassung mehr gibt. Der Bearbeitungsstand ist oder wird irgendwann „eingefroren“. Ich empfehle allen, sich von diesem „Endzustand“ die Rasterdaten zu besorgen; denn so gute topographische Informationen wie in der DGK5 wird es in der AK5 mit Sicherheit nicht geben.

Die AK5 wird in Zukunft die Planunterlage für den Flächennutzungsplan. Darauf müssen wir uns schnell einrichten. Der Vorteil: Die AK5 wird mit der ALK aktualisiert. Wir bekommen also im Vergleich zur DGK5 eine sehr viel aktuellere Karte. Zum Stand der Einführung: Ich habe bisher noch keine Daten der AK5 bekommen (Stand: April 2004).

 

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Stand: 15.02.2015